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Peter Jalufka veröffentlicht in der regelmäßig erscheinenden Reihe "Grevener Rückspiegel" ausgewählte Berichte zur Geschichte Grevens in der Grevener Zeitung.

Die Artikel werden durch den Heimatverein Greven e. V. elektronisch aufbereitet und mit freundlicher Genehmigung von Peter Jalufka veröffentlicht.

  In den 50er Jahren dehnt sich der Süden aus Dateigröße: 417 KB
Nach dem Kriege dehnt sich Greven aus, im Westen, im Norden und im Süden. Überall nach dem gleichen Muster. Ausgangspunkt der Stadtteile, die in den drei Himmelsrichtungen entstehen, sind die Wohnhäuser, die im Zuge der Industrialisierung in der Nähe der großen Fabriken entstehen. Oft sind diese von den Fabrikbesitzern für ihre Arbeiterschaft gebaut worden. Aber nach der Währungsreform 1948 setzt in Greven aufgrund der großen Wohnungsnot ein richtiger Bauboom ein, der vor allem im Westen und im Süden neue geschlossene Stadtteile entstehen lässt. Neue Schulen, die Josef- und später die Marienschule, sowie die Josef- und Marienkirche tragen dieser Entwicklung Rechnung.
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  Neubauten in den Wentruper Bergen (1952) Dateigröße: 220 KB
Zwei Siedlungsgebiete waren es, die nach dem II. Weltkrieg Grevens städtebaulichen Planern große Probleme bereiteten: Die vermannsberge, über die wir im letzten Rückspiegel berichteten, und die Wentruper Berge im Norden der Stadt. In diesen beiden Randbezirken setzte schon bald nach Kriegsende eine lebhafte Bautätigkeit ein, die aufgrund der damaligen Wohnungsnot (DP-Lager und Flüchtlinge) kaum planerisch gesteuert werden konnte. Da wurden aus der Not heraus Fakten geschaffen, die die Planer bei ihrem Versuch, vernünftige Strukturen zu schaffen, einfach berücksichtigen mussten.
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  Tratsch am Hoeker Pütt Dateigröße: 205 KB
Es sind meist geradlinige Straßen, die das Bild der Stadt Greven bestimmen. Anders sieht es da im Gebiet zwischen Münsterstaße / Friedenstraße / Lindenstraße, dem so genannten "Hoek" aus. Da geht es recht verwinkelt zu, wie es schon die Bezeichnung "Hoek" zum Ausdruck bringt, was man mit Haken oder Winkel übersetzen könnte. Wahrzeichen des "Hoeks" war das Haus mit den sieben Giebeln.
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  Aufbau demokratischer Strukturen nach 1945 Dateigröße: 1036 KB
Deutschland sollte nach 12 Jahren Hitlerdiktatur wieder ein wirklich demokratisches Land werden. Das war erklärtes Ziel der westlichen Besatzungsmächte. Neben der Entnazifizierung forcierten sie deshalb auch den Aufbau demokratischer Strukturen.
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  Entnazifizierung in Greven Dateigröße: 610 KB
Mit dem Einmarsch kanadischer und englischer Truppen am 31. März 1945 fand die zwölfjährige NS-Herrschaft in Greven ihr Ende. Danach war "Aufräumen" angesagt, einmal ganz pragmatisch, denn durch die Sprengung des Munitionslagers in der Gronenburg waren die Straßen mit Glassplittern übersät, zum anderen sollten alle Nazianhänger aus Amt und Würden gejagt und notfalls bestraft werden. Als erste Amtshandlung setzten die britischen Militärs in Greven einen neuen Bürgermeister ein.
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