Ausflug der „Grevener aus aller Welt“ nach Gimbte
Ausflug der Fachgruppe „Grevener aus aller Welt“
Die Fachgruppe „Grevener aus aller Welt“ hat Gimbte besucht – und
viele entdeckten den kleinen Ort dabei zum ersten Mal. Unter der Leitung von
Lumturie Koka-Urbans traf sich die große Gruppe in der Ortsmitte, geht aus einer
Pressemitteilung hervor. Von dort aus führte Ludger Hidding, der früher
selbst kurzzeitig Lehrer in Gimbte war, durch den historischen Ort.
Die Teilnehmenden erfuhren, dass es bis 1950 eine Fähre über die Ems gab, dass Gimbte einst einen eigenen Bürgermeister, einen Lehrer und einen Pastor hatte
– bei gerade einmal rund 600 Einwohnern. Vieles habe sich verändert, doch geblieben sei ein sehenswerter, ruhiger Ort inmitten der münsterländischen Parklandschaft, der bis heute seine Geschichte atmet.
Im Anschluss ging es weiter zum Museumshof von Josef Averkamp. Unter dem schattigen Laubendach wurden die mitgebrachten Spezialitäten aus aller Welt
ausgepackt – und wie immer probierte jeder begeistert von den Köstlichkeiten der anderen, heißt es weiter. Ein fröhlicher Höhepunkt war der Wettbewerb im
Holzschuhgolf, der für viel Gelächter sorgte.
Nach der Besichtigung der historischen landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen seien sich alle einig gewesen: Für einen schönen Tag muss man gar nicht
weit reisen.
Die Gruppe „Grevener aus aller Welt“ trifft sich regelmäßig am letzten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Heimathaus Alte Post. Mittlerweile gehören ihr über 60
Menschen aus mehr als 20 Ländern an. Viele haben einen Migrationshintergrund und in Greven eine neue Heimat gefunden. Gemeinsam mit Menschen, die
hier verwurzelt sind, engagieren sie sich für ein respektvolles Miteinander und eine gelingende Integration.