|  Fachgruppe Plattdütsker Krink

Oh wie schön ist Greven – oder nicht?

Das Wetter ist immer ein beliebtes Gesprächsthema. Oder die Politik, lokal bis global. Und es wird gern gemeckert. Das wollte man beim Plattdütsken Krink des Heimatvereins einmal anders angehen. Entsprechend war das Thema beim letzten Treffen „Wat geföällt die in Greiwen – wat müögs patut nich“. Gleich zu Beginn der Diskussion wurde behauptet, dass Greven eine schöne Stadt ist und es sich hier gut leben lässt. Nach Alltagsgewohnheit kam sofort der Einwand „...aber“. Es wurde vorgeschlagen, zunächst die guten Seiten zu betrachten. Die sichtbaren Punkte wurden aufgezählt. Aktuell die Blumenampeln an den Laternenmasten in der Innenstadt. Ebenso die Blumenhochkästen, einige von denen durch Kinder gestaltet. Die Dekoration in der Vorweihnachtszeit in der neuen Form mit weidengeflochtenen Sternen und Kugeln, indirekt beleuchtet. Dieser Schmuck ist nach Meinung der Teilnehmer einzigartig im Münsterland. Gelobt wurden dafür die Kaufleute Grevens, auf deren Initiative der Schmuck angebracht wurde.

Hervor gehoben wurde der neu gestaltete Bergpark an der Bergstraße und besonders der Niederort. Durch die Wasserspiele ist er beliebt bei kleineren Kindern, die dort ohne Gefährdung plantschen und dann mit einem Eis in der Hand auf den Trampolinen hüpfen können. Es sei, so hieß es, der Platz mit der höchsten Aufenthaltsqualität Grevens. Dass es einmal ein Platz mit einem Kastanienwäldchen war, wurde im Gespräch nicht vermisst. Vor allem deswegen, weil danach die Verunreinigung durch die Tauben auf den äußeren Platz mit den verbliebenen Kastanien reduziert wurde.

Der Deich mit den Skulpturen fand Zustimmung. Es wurde bedauert, dass manche Ältere mit eingeschränkter Mobilität nicht häufiger hinkommen. Aber er zieht auch viele fremde Besucher an. Zustimmung fand der so genannte Beach, der nach der unschönen Attacke auf diese Seite des Deiches verlegt wurde. Der Platz wird gut angenommen, auch von auswärtigen Gruppen, die dort auftreten.

Der Zustand mancher Stellen im Straßenverkehr wurde stark betont. Es wurde aber klar gestellt, dass es bei Straßen Unterschiede der Zuständigkeit gibt, die nicht bei der Stadt, sondern beim Kreis, Land oder Bund liegt. Aber akzeptiert wurde die Kritik an Schwellen, die

nicht heutigen Ansprüchen genügt, zum Beispiel für Rollatoren oder Rollstühle. Das Thema Radfahrer und E-Scooter-Flitzer ist ein Dauerthema. In der Innenstadt sieht man häufig zwei junge Menschen, die gemeinsam auf dem Scooter fahren und dabei noch das Handy bedienen. Positiv diskutiert wurde die Erkenntnis, dass es eine zunehmende Anzahl junger Menschen gibt, die rücksichtsvoll und hilfsbereit älteren Menschen begegnet. Dazu wurden viele gute Beispiele genannt. Und es wurde angeregt, diesen jungen Menschen auch anerkennende Worte zu sagen und sie in ihrem Verhalten zu bestärken.

Wichtig bei dieser ausgiebigen Diskussion war, dass sie auf Platt geführt wurde. Und wenn doch einmal ein Begriff fehlte, wurde dieser gleich hilfreich erklärt. Den Abschluss bildete das Grevener Heimatlied, das inzwischen zum Programm gehört. Am 30. Juni um 15 Uhr ist das nächste Treffen des Plattdeutschen Rings im Heimathaus.

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