Plattdütsker Krink blickt auf heißen Sommer
Nach den hitzebedingten Absagen der Treffen im Juni und Juli konnte der Plattdütske Krink Ende August wieder zusammenkommen. Bei Temperaturen von bis zu 35 Grad bestanden gesundheitliche Bedenken und die Teilnehmer haben die Absagen ungern, aberverständnisvoll akzeptiert. Diskutiert wurde, ob die Treffen in den Sommermonaten künftig grundsätzlich pausieren sollen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Zu Beginn des Treffens erinnerte der Krink an sein langjähriges aktives Mitglied Elvi Biedenstein, die im August verstorben ist. Mitglieder des Plattdütsken Krinks hatten an ihrer Trauerfeier und Bestattung teilgenommen. Besonders in Erinnerung bleiben ihre plattdeutschen Vertellsels und Döhnkes, mit denen sie die Zuhörer zum Lachen, aber auch zum Nachdenken brachte. Ihre besondere Art des Vortragens wird dem Krink fehlen.
Ein weiteres Thema war der neue Münsteraner Bischof Heiner. Bei seiner Einführung hatte er berichtet, dass er in seinem Heimatort Schapen mit Plattdeutsch aufgewachsen sei. Sein anschließender plattdeutscher Gruß sorgte beim Krink allerdings wegen der Aussprache des letzten Wortes für Irritationen. Die Mitglieder wollen nun beim Bischof nachfragen, ob sie den Gruß tatsächlich richtig verstanden haben oder ob sich im Bericht ein Fehler eingeschlichen hat.
Für die musikalische Begleitung sorgte Heinz Battling am Akkordeon. Gemeinsam wurden plattdeutsche Lieder gesungen, ergänzt durch kurze Vorträge und Rätsel. Mit dem „Greiwske Heemaot-Leed“ klang der Nachmittag aus.